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Änderungen beim Iberia-Handgepäck ab 23. Juni: Worauf Reisende auf die Kanarischen Inseln jetzt achten sollten

Iberia ändert ab dem 23. Juni 2026 die Bezeichnung des Handgepäcks und sorgt so für mehr Klarheit bei der Buchung von Kanaren-Flügen.

Iberia ändert ab dem 23. Juni 2026 die Bezeichnung und Darstellung des Handgepäcks – ein kleines, aber nützliches Detail für alle Fluggäste, die diesen Sommer zwischen dem spanischen Festland und den Kanarischen Inseln unterwegs sind.

Die Fluggesellschaft betont, dass es sich dabei nicht um eine Änderung der eigentlichen Freigepäckmengen für das Handgepäck handelt. Vielmehr zielt das Update auf eine klarere Formulierung während des Buchungsprozesses ab, insbesondere auf der offiziellen Website und in der mobilen App von Iberia. Das bisherige persönliche Accessoire wird künftig als persönliches Handgepäck aufgeführt, während das bisher meist als Kabinengepäck bezeichnete Stück direkter nach Gewicht ausgewiesen wird: Gepäckstücke bis zu 10 kg in der Economy Class und Premium Economy sowie Gepäckstücke bis zu 14 kg in der Business Class.

Für Fluggäste, die mit einer Iberia-Verbindung nach Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma oder zu einem anderen Flughafen auf den Kanaren reisen, lautet der einfache Rat: Werfen Sie nicht nur einen Blick auf den Preis, sondern auch auf die genauen Formulierungen im Buchungsbildschirm. Die Neuerung soll bereits vor der Bezahlung transparenter machen, was im Tarif inbegriffen ist, und so dazu beitragen, Last-Minute-Unklarheiten am Check-in oder beim Boarding in der geschäftigen Sommerzeit zu vermeiden.

Dieses Update ist für den Kanaren-Urlaub von großer Bedeutung, da der Flugverkehr das wichtigste Tor zum Archipel ist. Viele Besucher nutzen Iberia, Iberia Express, Air Nostrum oder Partnerverbindungen über Madrid für ihren Inselurlaub, Familienbesuche, Städtetrips, Kreuzfahrtanreisen, Geschäftsreisen oder Weiterreisen zwischen den Inseln. Eine klarere Unterscheidung zwischen einem kleineren Gegenstand für den Fußraum und einem größeren Kabinenkoffer ist besonders auf Routen nützlich, auf denen Reisende häufig Strandkleidung, Elektronik, Wanderausrüstung, Kindersachen oder Gepäck für einen Kurztrip dabeihaben.

Was sich ab dem 23. Juni ändert

Bei der Änderung handelt es sich im Wesentlichen um eine sprachliche Anpassung und Neugestaltung der Darstellung. Ab dem 23. Juni wird im Buchungsprozess von Iberia mit präziseren Beschreibungen für die verschiedenen Gepäckstücke gearbeitet, die Passagiere mit in die Kabine nehmen können. Ziel der Airline ist es, das im jeweiligen Tarif enthaltene Gepäck verständlicher zu machen, während der Kunde einen Tarif auswählt oder überprüft.

Das persönliche Stück wird in „persönliches Handgepäck“ umbenannt. Hierbei handelt es sich um den kleineren Gegenstand, der für gewöhnlich unter den Vordersitz passt, wie etwa eine Handtasche, ein kleiner Rucksack, eine Laptoptasche, eine Kameratasche oder ein ähnliches kompaktes Gepäckstück. In den aktuellen Handgepäckrichtlinien von Iberia sind für diesen persönlichen Gegenstand die Höchstmaße von 30 x 40 x 15 cm angegeben.

Das größere Kabinengepäckstück wird künftig über das Gewicht anstatt über einen allgemeineren Begriff definiert. Für Passagiere der Economy und Premium Economy lautet die entsprechende Bezeichnung nun Gepäck bis zu 10 kg. In der Business Class verweist der Wortlaut auf Gepäck bis zu 14 kg. Die aktuellen Richtlinien von Iberia nennen für das größere Kabinengepäck die Maße 56 x 40 x 25 cm.

Diese sprachliche Anpassung mag geringfügig klingen, kann jedoch eine überraschend häufige Quelle von Missverständnissen beseitigen. Viele Reisende gehen fälschlicherweise davon aus, dass jede Fluggesellschaft dieselben Begriffe für Taschen unter dem Vordersitz, Kabinenkoffer, Handgepäckstücke, Handtaschen und persönliche Gegenstände verwendet. Das tun sie jedoch nicht. Einige Fluggesellschaften verkaufen das größere Kabinengepäck bei günstigeren Tarifen separat, andere schließen es ein; manche betonen zuerst die Maße, andere das Gewicht. Indem Iberia das Gewicht direkt in die Bezeichnung aufnimmt, wird der Buchungsbildschirm deutlich aussagekräftiger.

Für Reisende auf die Kanarischen Inseln sorgt diese Klarheit bereits vor Reiseantritt für Vorteile. So lässt sich leichter entscheiden, ob ein Kurztrip nach Gran Canaria ausschließlich mit Handgepäck machbar ist, ob für die Familienreise nach Lanzarote aufgegebenes Gepäck erforderlich ist oder ob eine Wandertour auf Teneriffa eher einen größeren Koffer im Frachtraum statt des begrenzten Kabinenplatzes erfordert.

Anzeige im BuchungsprozessWas das für Reisende bedeutetAktuelle Obergrenze zur Überprüfung
Persönliches HandgepäckKleines Gepäckstück für den Fußraum, z. B. Handtasche, kleiner Rucksack oder LaptoptascheBis zu 30 x 40 x 15 cm
Gepäck bis zu 10 kgBezeichnung für das Hauptkabinengepäck für Economy- und Premium-Economy-PassagiereBis zu 56 x 40 x 25 cm und 10 kg
Gepäck bis zu 14 kgBezeichnung für das Hauptkabinengepäck für Business-Class-PassagiereBis zu 56 x 40 x 25 cm und 14 kg, es gelten die Business-Class-Bedingungen

Was sich nicht ändert

Die wichtigste Entwarnung vorweg: Es handelt sich hierbei laut Berichten nicht um eine neue Gepäckbeschränkung für Flüge auf die Kanarischen Inseln. Es gibt weder Flugplatzstörungen, Streikaufrufe, Sicherheitswarnungen noch Gründe, die Reisepläne zu ändern. Reisende sollten dies als eine transparentere Darstellung der bisherigen Regeln betrachten und nicht als eine neue Vorschrift, durch die vorhandene Koffer plötzlich unbrauchbar werden.

Diese Unterscheidung ist wichtig, da Berichte über Gepäckbestimmungen oft für Verunsicherung sorgen. Eine Schlagzeile über Handgepäck kann leicht den Eindruck erwecken, dass ein gewohnter Kabinenkoffer über Nacht nicht mehr den Regeln entspricht. In diesem Fall fällt der praktische Rat jedoch entspannter aus: Messen Sie den Koffer aus, wiegen Sie ihn, falls er sich an der Gewichtsgrenze befindet, prüfen Sie die zum Buchungstarif gehörenden Bedingungen und vergewissern Sie sich, welche Airline die Durchführung übernimmt, falls die Reise von mehreren Fluggesellschaften bedient wird.

Reisende sollten zudem im Hinterkopf behalten, welche Fluggesellschaft den Flug tatsächlich ausführt. Ein von einer Airline verkauftes Ticket kann bisweilen Teilstrecken beinhalten, die von einem Partner oder einer anderen Gesellschaft derselben Allianz durchgeführt werden. Kanarien-Urlauber sehen auf Inlands- und Anschlussverbindungen möglicherweise Iberia, Iberia Express oder Air Nostrum, während längere internationale Reisen auch Partner-Airlines umfassen können. Die in der Buchungsbestätigung ausgewiesene Freigepäckmenge sollte stets als verbindlicher Richtwert für die Reise dienen.

Durch die Aktualisierung ändern sich zudem nicht die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen. Flüssigkeiten im Handgepäck unterliegen weiterhin den Flughafen-Sicherheitsvorschriften. Spitze oder stumpfe Gegenstände, die nicht in der Kabine transportiert werden dürfen, müssen nach wie vor entsprechend im Aufgabegepäck verstaut werden. Für Medikamente, Babynahrung, Elektronik und Spezialartikel gilt weiterhin der gewohnte rahmen der Luftsicherheit. Reisende auf die Kanarischen Inseln sollten diese Fragen unabhängig von der sprachlichen Anpassung im Iberia-Buchungsprozess betrachten.

Warum dies auf Routen zu den Kanarischen Inseln wichtig ist

Die Kanarischen Inseln sind in außergewöhnlichem Maße auf den Flugverkehr angewiesen. Für die meisten Besucher ist das Flugzeug nicht nur eine Transportmöglichkeit unter vielen, sondern das eigentliche Urlaubstor. Das macht Klarheit beim Gepäck noch wichtiger als etwa bei einer kurzen Kombination aus Bahn und Flug auf dem Festland. Wer eine Woche nach Teneriffa reist, mit Kindern nach Lanzarote fliegt oder ein verlängertes Wochenende auf Gran Canaria verbringt, trifft seine Packentscheidungen meist schon Tage vor der Ankunft am Flughafen.

Zudem bedienen Flüge auf die Kanaren unterschiedlichste Reisegruppe gleichzeitig. Einige Passagiere sind Inselbewohner, die die Flugverbindungen für die Arbeit, Arztbesuche oder Familienbesuche nutzen. Andere sind Urlauber vom spanischen Festland. Hinzu kommen internationale Reisende, die nach einem Langstreckenflug in Madrid umsteigen. Man schifft sich zu Kreuzfahrten ein, reist als digitaler Nomade mit Laptops und Ausrüstung, wandert auf La Palma oder La Gomera oder möchte als Strandurlauber Schlangen am Schalter für aufgegebenes Gepäck vermeiden.

All diese Gruppen profitieren davon, wenn im Buchungsprozess klarer hervorgeht, was mit in die Kabine genommen werden darf. Das Stück für den Fußraum ist wichtig für Dokumente, Medikamente, Elektronik und Wertsachen. Der größere Kabinenkoffer ist entscheidend für Kleidung und Kurztrips. Aufgabegepäck wird benötigt für sperrige Gegenstände, Flüssigkeiten, Sportausrüstung, Wanderstöcke, Schnorchelausrüstung, Geschenke und während des Urlaubs getätigte Einkäufe.

Auch der Zeitpunkt im Sommer spielt eine Rolle. Die Änderung tritt genau zu Beginn der starken Reisezeit in Spanien in Kraft. Der späte Juni bringt den Beginn der Schulferien, die San-Juan-Feierlichkeiten, sommerliche Inlandsreisen, vermehrtes Reisen im Familienverbund und eine höhere Auslastung der Flughäfen mit sich. Klarere Handgepäckbezeichnungen verhindern zwar keine Warteschlangen und garantieren keinen Platz in den Gepäckfächern, sie können jedoch vermeidbare Missverständnisse direkt beim Ticketkauf reduzieren.

So lesen Sie Ihre Buchung vor dem Flug auf die Inseln

Als Erstes sollten Reisende die Buchungsübersicht überprüfen. Achten Sie vor der Bezahlung sowie in der Bestätigungs-E-Mail oder App auf die genauen Bezeichnungen des Gepäcks. Ist von persönlichem Handgepäck die Rede, ist damit das kleinere Stück für den Fußraum gemeint. Steht dort Gepäck bis zu 10 kg oder 14 kg, handelt es sich um das größere Kabinengepäck im Rahmen des jeweiligen Tarifs.

Der zweite Punkt betrifft die Maße. Das Gewicht ist nur ein Aspekt des Kabinengepäcks. Ein Koffer kann unter 10 kg wiegen und dennoch zu groß sein. Laut den aktuellen Iberia-Richtlinien ist das größere Kabinengepäck mit 56 x 40 x 25 cm angegeben, während das persönliche Stück 30 x 40 x 15 cm misst. Griffe, Rollen und prall gefüllte Taschen können dazu führen, dass ein Koffer die Schablone sprengt, selbst wenn der Hauptkorpus optisch passend erscheint.

Der dritte Punkt gilt der ausführenden Fluggesellschaft. Dies ist besonders bei Anschlussflügen auf die Kanarischen Inseln von Bedeutung. Man fliegt vielleicht auf einer Langstrecke nach Madrid und fliegt von dort aus weiter nach Teneriffa Nord, Teneriffa Gran Canaria, Lanzarote oder Fuerteventura. Wenn unterschiedliche Fluggesellschaften verschiedene Teilstrecken durchführen, kann die strengste oder spezifischste auf dem Ticket genannte Freigepäckmenge an einem Punkt der Reise ausschlaggebend sein. Im Zweifelsfall sind die Buchungsbestätigung und die Hilfeseite der ausführenden Airline verlässlicher als Annahmen, die auf früheren Flügen basieren.

Als Viertes sollte man prüfen, ob Handgepäck für die Reise ausreicht. Ein dreitägiger City- und Strandtrip nach Las Palmas de Gran Canaria lässt sich problemlos mit Kabinengepäck bewältigen. Ein zweiwöchiger Familienurlaub an der Costa Adeje, in Playa Blanca oder Corralejo hingegen oft nicht. Ein Wanderurlaub auf La Palma oder eine Reise mit Sportausrüstung erfordert aufgrund von Stöcken, Flüssigkeiten, Wanderschuhen oder sperriger Ausrüstung meist Aufgabegepäck.

Praktische Packtipps für Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote

Für Teneriffa empfiehlt es sich, an Abwechslung zu denken. Besucher packen vielleicht Badeskleidung für den Süden ein, Zwiebellook für den Teide-Nationalpark, elegantere Kleidung für Santa Cruz oder La Laguna sowie bequeme Schuhe für Tagesausflüge. Diese Vielfalt kann das Handgepäck schnell an die Gewichtsgrenze bringen. Werden die Berge besucht, sollte man realistisch packen, anstatt alles in einen knappen Kabinenkoffer zu quetschen.

Auf Gran Canaria kommen viele Kurzurlauber mit Handgepäck aus, sofern sie in Las Palmas, Maspalomas, Meloneras oder Playa del Inglés untergebracht sind und die Reise unkompliziert halten. Die Insel bietet jedoch auch reizvolle Dörfer im Landesinneren, Wanderwege, Strandtage sowie anspruchsvollere Restaurants oder Veranstaltungen. Reisende, die Festivals, Hochzeiten, Konferenzen oder Kreuzfahrten besuchen, sollten prüfen, ob das Reisen nur mit Kabinengepäck wirklich praktikabel ist.

Auf Lanzarote hängt die Entscheidung oft von den Aktivitäten ab. Ein klassischer Strandurlaub in Puerto del Carmen, Costa Teguise oder Playa Blanca ist meist handgepäckfreundlich. Reisen, die Wandern, Radfahren, Besuche von Weingütern, Tauchen, Surfen oder längere Aufenthalte zur Selbstversorgung beinhalten, stellen höhere Anforderungen. Flüssigkeiten wie Sonnencreme und Kosmetika sind ein weiterer Grund, warum sich viele Reisende für aufgegebenes Gepäck entscheiden, insbesondere bei längeren Aufenthalten.

Auf Fuerteventura können Strand- und Wassersporturlaube das Packen komplizierter machen, als das Klima vermuten lässt. Leichte Kleidung ist unproblematisch, Strandtücher, größere Pflegeprodukte, Sportbekleidung und zusätzliches Schuhwerk jedoch nicht. Wer nach Corralejo, Costa Calma, Morro Jable reist oder Windsurfen bzw. Wellenreiten möchte, sollte über den günstigsten Tarif hinausdenken und den Gesamtkomfort der Reise in den Blick nehmen.

Familien sollten das Gepäck Zeile für Zeile prüfen

Gerade bei Reisen mit der Familie können klarere Gepäckbezeichnungen den größten Unterschied machen. Eltern verteilen Dinge oft auf mehrere Taschen: Reisedokumente in einem Rucksack, Snacks in einem anderen, Kinderkleidung in einem Kabinenkoffer, Medikamente in der Tasche für den Fußraum und Strandsachen im aufgegebenen Gepäck. Wenn im Buchungsbildschirm verständlichere Begriffe verwendet werden, fällt es leichter, jedem Gepäckstück vor der Abreise eine klare Funktion zuzuordnen.

Familien, die auf die Kanarischen Inseln fliegen, sollten beim Packen auf den letzten Drücker vorsichtig sein. Der Rucksack eines Kindes zählt möglicherweise als persönliches Stück, sofern er unter den Sitz passt, aber eine größere weiche Tasche wird schnell zum Kabinengepäck. Kinderwagen, Kindersitze und Babyausstattung unterliegen oft ganz eigenen Bedingungen. Familien sollten sich lieber an den aktuellen Hinweisen der Fluggesellschaft zur Betreuung von Kindern und Familien orientieren, als sich auf einen allgemeinen Artikel zum Thema Handgepäck zu verlassen.

Der größte praktische Fehler besteht darin anzunehmen, dass eine Tasche, die bei einer Airline funktioniert hat, bei einer anderen exakt genauso gehandhabt wird. Viele Reisende vergleichen Iberia mit Billigfluggesellschaften, Chartergesellschaften oder internationalen Airlines – dabei hat jede ihre eigenen Bezeichnungen, Maße, Boarding-Prozesse und Richtlinien für den Kabinenplatz. Die neuen Iberia-Kennzeichnungen sind eine Hilfe, entbinden jedoch niemanden davon, die Tarifbedingungen zu lesen.

Internationale Reisende mit Umsteigeverbindung in Madrid

Für internationale Besucher bilden die Kanarischen Inseln oft das Ende einer längeren Reise. Man fliegt aus Amerika oder einem anderen europäischen Land nach Madrid und fliegt von dort aus weiter nach Teneriffa Nord, Teneriffa Süd, Gran Canaria, Lanzarote oder Fuerteventura. In solchen Fällen muss das Kabinengepäck für die gesamte Reiseroute passen und nicht nur für den Inselflug.

Reisende mit getrennten Tickets sollten besonders vorsichtig sein. Wenn das Langstreckenticket und das Ticket für die Kanaren separat gebucht wurden, können sich der Gepäckschutz und die Abfertigung beim Umsteigen unterscheiden. Ein Kabinengepäckstück, das auf einer Teilstrecke akzeptiert wird, muss auf dem Inlandsflug womöglich dennoch exakt den Iberia-Vorgaben entsprechen. Getrennte Tickets bergen zudem ein höheres Risiko, falls aufgegebenes Gepäck in Madrid abgeholt und neu aufgegeben werden muss.

Für Besucher, die Wertsachen, Medikamente, Pässe, Elektronik, Ladekabel, Hausschlüssel, Brillen oder wichtige Dokumente mit sich führen, bleibt das persönliche Handgepäck unverzichtbar. Diese Dinge sollten in der Tasche unter dem Vordersitz verstaut werden und nicht in einem größeren Kabinenkoffer, der am Flugsteig möglicherweise in den Frachtraum verfrachtet werden muss, falls der Platz in den Gepäckfächern knapp wird.

Zolldetails zu den Kanarischen Inseln, die oft vergessen werden

Es gibt ein spezifisches Detail zu den Kanarischen Inseln, das beim Packen gerne in Vergessenheit gerät – auch wenn es unabhängig von Iberias Aktualisierung vom 23. Juni gilt. Die eigenen Handgepäckrichtlinien von Iberia weisen darauf hin, dass Reisen von den Kanarischen Inseln im Hinblick auf Alkohol, Tabak und Bargeldkontrollen den Bestimmungen für Drittländer unterliegen. Dies spiegelt den besonderen steuer- und zollrechtlichen Status der Inseln innerhalb Spaniens und des europäischen Reisegebiets wider.

Das hat zwar keine Auswirkungen auf normale Kleidung oder das gewöhnliche Urlaubsgepäck, kann aber relevant werden, wenn Reisende Alkohol, Tabakwaren oder hochwertige Einkäufe zwischen den Inseln und dem spanischen Festland oder einem anderen EU-Ziel transportieren. Besucher sollten sich vor Reiseantritt über die offiziellen Zollgrenzen informieren, wenn sie solche Waren mitführen. Dies ist besonders nach dem Duty-Free-Shopping oder bei der Rückkehr von den Kanarischen Inseln mit Geschenken von Bedeutung.

Der einfache redaktionelle Rat lautet, Gepäckfragen in zwei Kategorien zu unterteilen. Kabinengröße und -gewicht sind Fragen an die Fluggesellschaft. Flüssigkeiten und verbotene Gegenstände sind Sicherheitsfragen. Alkohol, Tabak und hochwertige Güter fallen in den Bereich Zoll. Ein reibungsloser Flug auf die Kanaren gelingt, wenn man alle drei Bereiche beachtet.

Was dies für Reisebüros und Hotels bedeutet

Reisebüros, die Kanaren-Urlaube mit Flügen der Iberia-Gruppe vermitteln, sollten die Umstellung als Chance nutzen, um Kundenzweifel auszuräumen. Klarere Formulierungen sind hilfreich, doch Reisende stellen nach wie vor ganz menschliche Fragen: Kann ich einen Trolley mitnehmen? Zählt mein Rucksack dazu? Haben Kinder dieselben Freigepäckmengen? Was passiert beim Umsteigen in Madrid? Was, wenn die Gepäckfächer voll sind?

Hotels, Apartmentverwalter und Concierge-Teams können Gäste bei ihrer Rückreise von den Inseln ebenfalls unterstützen. Viele Besucher kaufen während ihres Aufenthalts Souvenirs, lokale Produkte oder zusätzliche Kleidung und machen sich erst am letzten Abend Gedanken über die Gepäckgrenzen. Ein einfacher Hinweis darauf, vor dem Packen noch einmal in die App der Airline zu schauen, kann Stress an den Flughäfen auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote oder Fuerteventura verhindern.

Autovermietungen, Ausflugsveranstalter und Anbieter von Transfers zu Kreuzfahrten sind zwar nicht direkt in die Gepäckregeln eingebunden, spüren jedoch die Konsequenzen von Verspätungen am Flughafen und verwirrten Fluggästen. Alles, was Reisende besser vorbereitet, sorgt für reibungslosere Abläufe und weniger Probleme in letzter Minute.

Kein Grund zur Panik, aber kein unüberlegtes Packen

Die Aktualisierung bei Iberia sollte keineswegs als schlechte Nachricht für den Kanaren-Urlaub verstanden werden. Es handelt sich um eine Maßnahme zur Transparenz und keineswegs um eine Warnung, nicht mehr zu fliegen, die Airline zu wechseln oder unnötige Extras zu erwerben. Die Fluggesellschaft macht die Sprache im Buchungsprozess direkter, damit Kunden den Unterschied zwischen einem persönlichen Gegenstand und einem größeren Kabinenkoffer leichter erkennen können.

Dennoch macht das Timing es ratsam, genau hinzusehen. Sommerflüge auf die Kanarischen Inseln sind stark nachgefragt, und stark ausgelassene Flüge lassen weniger Spielraum für vage Annahmen. Ist eine Tasche zu groß, zu schwer oder in den im Buchungsprozess angezeigten Tarifbedingungen nicht inbegriffen, taucht das Problem im ungünstigsten Moment auf: beim Check-in, beim Boarding oder bei einem knappen Umsteigevorgang.

Die beste Reaktion darauf ist pragmatisch. Lesen Sie die Angaben zum Gepäck vor der Buchung. Messen Sie Taschen zu Hause nach. Bewahren Sie das Wesentliche im kleineren Gepäckstück für den Fußraum auf. Überladen Sie den Kabinenkoffer nicht. Prüfen Sie die Bedingungen der ausführenden Fluggesellschaft bei Anschlussverbindungen. Nutzen Sie Aufgabegepäck, wenn die Reise dies erfordert.

Für Fluggäste, die ab dem 23. Juni auf die Kanarischen Inseln reisen, soll der Kaufprozess durch die Änderung übersichtlicher werden. Wenn in der Buchung persönliches Handgepäck steht, denken Sie an die Tasche für den Fußraum. Steht dort Gepäck bis zu 10 kg, meinen Sie den Standard-Kabinenkoffer für die Economy Class. Steht dort bis zu 14 kg in der Business Class, prüfen Sie die entsprechenden Bedingungen der Business Class. Diese kleine sprachliche Änderung kann ein überraschend großes Maß an Verwirrung am Flughafen verhindern.

Die Kanarischen Inseln bleiben für die Sommersaison uneingeschränkt erreichbar, gut angebunden und beliebt. Dies ist keine Geschichte über Flugstörungen. Es ist lediglich die Erinnerung daran, dass an einem Reiseziel, an dem fast jede Besucherreise mit einem Flug beginnt, die Details auf dem Buchungsbildschirm wichtig sind. Ein paar Minuten Zeitaufwand für die Handgepäckprüfung vor der Abreise sorgen dafür, dass die Reise nach Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera oder El Hierro deutlich entspannter verläuft.

Weitere Reiseplanungs-Ratgeber: Flüge zu den Kanarischen Inseln und der Leitfaden für Flughafentransfers auf Teneriffa.